SLA-3D-Druck für Prototypen.

Glatte Oberflächen, feinste Details und dichte, formstabile Bauteile: Das SLA-Verfahren eignet sich überall dort, wo ein Prototyp aussehen und passen soll wie das spätere Produkt.

So funktioniert SLA

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    Belichten

    UV-Licht härtet flüssiges Kunstharz gezielt aus – Schicht für Schicht, mit Schichtstärken ab 25 µm.

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    Waschen

    Das fertige Teil wird in Isopropanol von flüssigem Restharz gereinigt.

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    Nachhärten

    Unter UV-Licht und Wärme erreicht das Harz seine endgültigen Materialeigenschaften. Danach entfernen wir die Stützstrukturen.

Vorteile von SLA-Bauteilen

  • Glatte Oberfläche: kaum sichtbare Schichtlinien, ideal für Anschauungsmodelle und Fotos
  • Feine Details: kleine Schriften, dünne Stege und filigrane Geometrien
  • Maßhaltig: typisch ±0,15 mm – gut für Passformprüfungen und Baugruppen
  • Dicht: geschlossene Oberflächen, auch für Strömungs- und Dichtheitstests geeignet
  • Gleichmäßig fest: in alle Richtungen ähnlich belastbar, nicht nur entlang der Schichten
  • Viele Materialien: schlagzäh, transparent, hitzebeständig bis 238 °C, gummiartig oder extrem steif

SLA oder FDM – was passt zu Ihrem Bauteil?

Beide Verfahren haben ihre Stärken. Ehrlich gesagt: Nicht jedes Teil braucht SLA.

SLA (Harz)FDM (Filament)
Oberflächeglatt, kaum Schichtliniensichtbare Schichtlinien
Detailssehr fein, ab 25 µm Schichtstärkegrober, meist 100–300 µm
Maßhaltigkeithochmittel
Festigkeitin alle Richtungen ähnlichzwischen den Schichten geringer
Dichtheitdichtoft porös
Große, einfache Teileteurergünstiger

Faustregel: Wenn Aussehen, Passgenauigkeit oder feine Details zählen, ist SLA die bessere Wahl. Für große, grobe Halterungen ohne Anspruch an die Oberfläche ist FDM meist günstiger.

Häufige Fragen zu SLA

Was ist der Unterschied zwischen SLA und FDM?

Beim SLA-Druck härtet UV-Licht flüssiges Harz Schicht für Schicht aus. Das ergibt glatte Oberflächen, feine Details und dichte Bauteile. Beim FDM-Druck wird ein Kunststofffaden geschmolzen und aufgetragen – günstiger bei großen, einfachen Teilen, aber mit sichtbaren Schichtlinien.

Wie genau ist SLA-3D-Druck?

Die Schichtstärke beträgt ab 25 µm. Typisch sind Toleranzen um ±0,15 mm, abhängig von Größe und Geometrie des Bauteils. Hinweise für druckgerechte Konstruktion finden Sie im Preisrechner unter „Tipps für druckbare Dateien“.

Sind SLA-Teile belastbar?

Das hängt vom Harz ab: Neben dem Standardharz gibt es schlagzähe, hitzebeständige, gummiartige und glasgefüllte, extrem steife Materialien für Funktionsprototypen. Kennwerte und Datenblätter finden Sie auf der Startseite.

Wie groß darf ein Bauteil sein?

Bis 200 × 125 × 210 mm in einem Stück. Größere Teile lassen sich oft teilen und nach dem Druck verkleben – fragen Sie uns gern.

Passt SLA zu Ihrem Bauteil?

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